TAF Westdeutsche Meisterschaft Discofox

Bereits zum zwölften Mal veranstaltete der Tanzsportclub Grün-Weiß Aquisgrana Aachen zusammen mit dem TSC Schwarz-Gelb Aachen und dem TC Schwarz-Rot Düren das große Turnierwochenende "Tanzen im Dreiländereck", kurz 3LE. Zum ersten Mal wurde dieses Jahr als besonderer Hingucker die TAF Westdeutsche Meisterschaft Discofox in das Turnierprogramm eingebettet. Dirk Mettler moderierte kurzweilig und farbenfroh durch die zehn Meisterschaftsstunden, in denen insgesamt sieben Sieger der beiden Hauptgruppen D bis A sowie mit Dominik Wilms und Sabrina Scheikowski auch die neuen Westdeutschen Meister gekürt wurden.

Dank der Sichtungsrunde bekamen die drei für die Hauptgruppe D gemeldeten Paare noch etwas Zuwachs. Janis Hülsebusch/Katharina Mahn vom Tanz Zentrum Bad Zwischenahn führten das fünfpaarige Feld an und siegten mit der Majorität an Einser-Wertungen. Die Hauptgruppe C startete mit zwölf Paaren. Die Leistungen der Treppchenpaare lagen eng beieinander. Christopher Mettken/Marie-Luise Planert vom TSC Imperial Mülheim/Ruhr setzten sich am Ende durch, knapp gefolgt von Henning Schall/Lena Thometzek vom TanzTreff Jülich. Tobias Wegner/Leonie Hackenberg vom TV Cannstatt 1846 entsprangen ebenfalls der Sichtungsrunde. Sie ertanzten auf Anhieb Rang drei.

Mit 14 Paaren war die Hauptgruppe B am zahlreichsten besetzt. Giulio Arancio/Gina Johannsen von der ADTV Tanzschule van Hasselt, Köln, siegten mit Rang eins im Slow- und Rang zwei im Discofox. Platz zwei entschied sich erst nach Skating sowohl in der Slow- als auch in der Gesamtwertung. Tobias Kopelke/Annika Westedt vom Discofox Club Hamburg lagen am Ende einen Hauch vor Toni Cammalleri/Manuela Krause von der ADTV Tanzschule Harry Hagen, Bietigheim-Bissingen. Patrick Schäfer/Zeljka Sporis aus der Tanzschule hp-dancecompany, Bad Kreuznach, erreichten mit Rang sechs im Slow- und einem Sieg im Discofox insgesamt Rang vier und den Aufstieg in die A-Klasse.

Thorben und Nicole Rump von der Tanzschule HAPPY HOURS, Hannover, tanzten im Feld von elf Paaren bis ins Finale der Hauptgruppe II B. Sie siegten mit 9 von 10 Einsen. Carsten und Bettina Benda vom 1. TGC REDOUTE Koblenz und Neuwied folgten auf Rang zwei. In der Hauptgruppe II A erreichten sieben der 13 Teilnehmer die Finalrunde. Rolf Brahm-Vogelsanger/Astrid Reimuth vom RSV Seeheim 1971 siegten nach Skating vor Frank und Marika Sura von der ADTV Tanzschule Harry Hagen.

Nur sechs Paare traten in der Hauptgruppe A an. Dennoch wurden auch hier gleich mehrere Plätze erst nach Skating entschieden. Sebastian und Svenja Schmitz von der ADTV Tanzschule van Hasselt, Köln, mussten sich im Kampf um die Goldmedaille von Manfred Lehne/Ellen Lindemann vom TSC Ingelheim, knapp geschlagen geben. Diese traten im Anschluss in der Hauptgruppe II S ein weiteres Mal äußerst erfolgreich an. "I'm Feeling Good" das Kürthema der beiden wurde zum Programm. Sie landeten in allen drei Sparten auf Platz eins und nahmen voller Freude den zweiten Siegerpokal in Empfang.

Die Hauptgruppe S folgte zum krönenden Abschluss des Meisterschaftstages. Fünf Paare demonstrierten in unterschiedlichster Charakteristik von sportlich-artistisch bis sehr elegant Discofox-Tanzen auf höchstem Niveau. Ebenso vielfältig und unterhaltsam waren die Kürprogramme. Mit "Harry Potter" setzten Dominik Wilms/Sabrina Scheikowski vom TTC Oberhausen ein Stück Filmgeschichte in einer humorvoll-fröhlichen und sehr kreativen Choreographie tänzerisch um. Mit Rang zwei im Slow und Rang eins im Quick-Discofox und in der Kür holten die beiden den Titel des Tages. Die Silbermedaille ging an Alexander Busch/Jette Schimmel vom TC Schwarz-Silber Halle, die sowohl "in zivil" als auch alias Fred und Wilma Feuerstein etliche Einsen ertanzten.

Aufgrund des großzügigen Terminplans blieb im Laufe des Tages auch Zeit für spontane Tanzeinlagen. So präsentierte sich Wertungsrichter Eren Dogan mit einer kleinen Michael-Jackson-Show. Dass Tanzen wie ein Profi gar nicht schwer sein muss, bewies er anschließend mit sechs Probanden, die er mehr oder weniger freiwillig aus den Discofox-Paaren rekrutierte. Die ersten Schritte waren schnell gelernt. Nur mit der Umsetzung ins Originaltempo haperte es zur Belustigung des Publikums noch etwas. Zu einem gemeinsamen Line Dance fanden sich wenig später sowohl Turniertänzer als auch Zuschauer auf der Fläche ein. Nach der letzten Siegerehrung verabschiedeten sich die Paare mit einem bunt gemischten und ausgelassenen Abschlusstanz.

Der TSC Grün-Weiß Aquisgrana Aachen bedankt sich bei allen Teilnehmern für den stimmungsvollen und fröhlichen Meisterschaftstag.

Alexandra Lueg
Pressewartin
TSC Grün-Weiß Aquisgrana

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